Arbeitsreicher „Tag der Arbeit“ in Meuselwitz

Bereits am frühen Vormittag trafen sich einige Kameraden und Unterstützer zum traditionellen „Maibaumstellen“ am Feuerwehrgerätehaus. Mit der Erfahrung der „Alten“ und der Kraft der „Jungen“ (und etwas technischer Unterstützung) war die Aufgabe schnell erledigt. Doch es sollte nicht das letzte Mal sein, dass sich die Kameraden an diesem Tag trafen, aber dazu später mehr.

Da die Feuerwehr Reichenbach ihr 140-jähriges Bestehen feierte, waren zu diesem Anlass über die Mittagsstunden zwei Kameraden mit unserem TLF zur „Blaulichtmeile“ in Reichenbach vor Ort. Auch hier noch einmal herzliche Glückwünsche an die Ortswehr Reichenbach!

Am Nachmittag, gegen 17:30 Uhr, waren wir nun schon zum dritten Mal in Dittmannsdorf im Einsatz. Schon wieder brannte ein Haufen Unrat an bekannter Stelle. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und in kurzer Zeit vollständig gelöscht werden. Neben der Ortsfeuerwehr Krobnitz-Meuselwitz mit dem Tanklöschfahrzeug war auch die Polizei mit einem Streifenwagen im Einsatz. Zur Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.

Erneuter Einsatz in Dittmannsdorf

In unmittelbarer Nähe zu Einsatzstelle von vor einigen Tagen brannte heute gegen 14 Uhr erneut ein Haufen Unrat. Der Brand wurde nach Absprache durch die Kameraden der Ortswehr Reichenbach gelöscht. Unsere Ortsfeuerwehr musste nicht tätig werden.

Neben der Ortsfeuerwehr Krobnitz-Meuselwitz und der Ortsfeuerwehr Reichenbach war auch die Polizei im Einsatz.

Einsatz in Dittmannsdorf

Heute gegen 17:30 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Krobnitz-Meuselwitz zu einem Brand eines Komposthaufens auf einem Grundstück an der S 124 alarmiert.

Durch das schnelle Eingreifen konnte der Brand mittels einer Schnellangriffseinrichtung zügig gelöscht und ein Übergreifen auf angrenzende Bäume und weitere Objekte verhindert werden.

Im Einsatz waren insgesamt 7 Kameraden mit einem Tanklöschfahrzeug.

Einsatz: Orkantief Ignatz/Hendrik

Wie die meisten Feuerwehren des Landkreises waren auch wir am 21.10.2021 mehrere Stunden im Zusammenhang mit dem aktuellen Sturmtief im Einsatz.

Gegen 15:15 Uhr wurden wir zur Herstellung der Einsatzbereitschaft ins Gerätehaus alarmiert. Der erste Auftrag zu einer Einsatzstelle an der Hauptstraße erreichte uns unmittelbar danach. Ein größerer Baum war umgestürzt und musste beseitigt werden. Hierbei wurden wir durch einen ortsansässigen Landwirtschaftsbetrieb mit schwerer Technik unterstützt. Bei der zweiten Einsatzstelle in Borda handelte es sich lediglich um kleine Äste – ein Einsatz der Feuerwehr war nicht erforderlich. An einer dritten Einsatzstelle in Richtung Friedenstal war eine Baumkrone abgebrochen und hing über der Straße in einem zweiten Baum. Hier mussten wir den Baum fällen um die Gefahr zu beseitigen.

Da unsere zuständige Leitstelle in Hoyerswerda, aufgrund der Vielzahl, nichtmehr in der Lage war alle Einsätze zu bearbeiten, wurden alle Einsätze der Gemeinde Reichenbach durch die Ortsfeste Befehlsstelle in Reichenbach geführt.

Hier noch einmal folgende Hinweise:

Eine abgesperrte Einsatzstelle sollte nicht unaufgefordert betreten werden.

Das begehen/betreten von Waldgebieten während oder kurz nach einem Sturmereignis birgt Gefahren!

Katastrophe – Bereiten Sie sich vor!

Die schrecklichen Ereignisse im Juli im Ahrtal haben gezeigt, dass es wichtig ist sich auch auf „undenkbares“ vorzubereiten. Als Feuerwehr haben wir bereits in der Vergangenheit viele Szenarien analysiert und sogar auf Landkreisebene in der Technischen Einsatzleitung besprochen und geübt. Aber auch auf Ebene der Ortsfeuerwehr werden ständig Gefahren analysiert und entsprechende Abwehrmöglichkeiten erkundet. Aus diesem Grund haben sich bereits am 26.08. der Ortswehrleiter und Pfarrer Wiesener, selbst aktives Feuerwehrmitglied und Notfallseelsorger, in der Kirche in Meuselwitz getroffen, um zu klären wie durch Nutzung des Kirchturmes eine Warnung der Einwohner, z.B. auch bei Ausfall der Stromversorgung, gewährleistet werden kann. Als Ergebnis können wir nun folgende Möglichkeiten für die Ortsteile Meuselwitz und Krobnitz feststellen:

1 . Nutzung der vorhandenen Glocken – Warnung durch schnelles Dauerläuten

2. Nutzung einer manuellen Sirene – Warnung entsprechend der bekannten Signale

In der folgenden Übersicht haben wir die möglichen Sirenensignale zusammengefasst und geben Hinweise zu den Verhaltensregeln.

https://www.wir-in-meuselwitz.de/wp-content/uploads/2021/09/Sirenensignale.pdf

Informationen für den Notfall – Bereiten Sie sich vor!

Bei einer Katastrophe ist die erste Aufgabe der Feuerwehr bzw. des Katastrophenschutzes der Schutz von Leib und Leben. Nachdem die Menschenrettung abgeschlossen ist, werden sich die Einsatzkräfte vornehmlich um die Wiederherstellung bzw. Aufrechterhaltung der Infrastruktur und der Versorgung kümmern müssen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir weder die Kapazitäten dafür haben Ihre Waschmaschine ins Obergeschoss zu tragen noch den Boden zu wischen. Bereiten Sie sich vor!

Das zuständige Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat auf seiner Webseite nützliche Informationen für Bürger zusammengestellt, wie sie sich im Notfall verhalten sollen und wie sie richtig vorsorgen können:

https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/vorsorge_node.html

Vertrauenswürdige amtliche Informationsquellen

Information über… Anbieter Link
Wetter Deutscher Wetterdienst https://www.dwd.de
Hochwasser Landeshochwasser-zentrum Sachsen https://hochwasserzentrum.sachsen.de
Waldbrandgefahren Sachsenforst https://www.mais.de/php/sachsenforst.php

Die Quelle bestimmt die Qualität der Information!

Einsatz in Prachenau

Am Freitag den 13.08.2021 wurden wir um 18:50 Uhr nach Prachenau alarmiert. Auf einem Feld in der Nähe der Autobahn war eine Strohballenpresse in Brand geraten. Da aufgrund der Örtlichkeit von einer schlechten Wasserversorgung ausgegangen werden musste, hatte die Leitstelle richtigerweise die nächstgelegenen Tanklöschfahrzeuge alarmiert. An der Einsatzstelle konnten wir die Fahrzeuge der anderen Wehren über unseren im Fahrzeug verbauten Wassertank mit Löschmittel versorgen.

Da die Gemeinde Vierkirchen über keine eigene Wärmebildkamera verfügt, musste diese bei der Ortsfeuerwehr Reichenbach angefordert werden um eine Kontrolle auf Glutnester in der Maschine vornehmen zu können.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Melaune, Buchholz, Arnsdorf, Krobnitz/Meuselwitz und Reichenbach sowie die Polizei.

Einsatz zwischen Borda und Meuselwitz

Am 11.2. kam es gegen 10 Uhr zu einem Einsatz der Feuerwehr auf der Verbindungsstraße zwischen Borda und Meuselwitz. Hier war aus einem anliegenden Unternehmen Gülle ausgetreten, lief über die Straße und drohte in die Gokel einzufließen. Gemeinsam mit dem Unternehmen konnte ein Eintritt in das Gewässer, welches in den Schöps mündet, verhindert werden. Neben den Ortswehren Krobnitz/Meuselwitz und Reichenbach waren das Ordnungsamt und das Umweltamt im Einsatz. Bis zur vollständigen Reinigung ist die Straße voll gesperrt.

Alarmstufe 2 am Schwarzen Schöps

REGEN – Im Sommer haben wir vergebens darauf gewartet – in den letzten 24 Stunden war es etwas reichlich! Ca. 45 Liter pro Quadratmeter sind seit gestern Abend in Meuselwitz vom Himmel gefallen, örtlich war es sicherlich noch etwas mehr. So konnte man am heutigen Vormittag zusehen, wie der Pegel des „Schwaren Schöps“ anstieg. Die Wiesen zwischen Schöps und Meuselwitz haben sich bereits in eine Seenlandschaft verwandelt. Hier staut es sich an einer Brücke, sodass sich das Wasser seinen eigenen Weg sucht. Oliver Knabe, Wehrleiter der FFW Meuselwitz/Krobnitz, ist bereits zu Kontrollfahrten im Ort unterwegs. Hoffen wir, dass der nachlassende Regen bald zu sinkenden Pegeln führt und alle Anwohner des Baches glimpflich davon kommen.

Auch am Brückenneubau „Mühlgasse“ steht das Wasser bereits bedrohlich hoch.

Verbesserter Gesundheitsschutz für unsere Einsatzkräfte

Bereits Ende des vergangenen Jahres haben wir unser Konzept für die Einsatzstellenhygiene überarbeitet und umgesetzt. Dieses wurde nun erstmals erfolgreich bei einem Wohnhausbrand eingesetzt.
Bei jedem Brand, insbesondere bei Bränden in Gebäuden, entstehen giftige Stoffe die auch für unsere Einsatzkräfte gefährlich werden können. Zwar können die Kameraden sich durch den Einsatz von umluftunabhängigem Atemschutz vor dem Einatmen schützen, doch auch über die Haut werden die zum Teil krebserregenden Stoffe aufgenommen. Um dies zu verhindern haben wir unter Anderem durch die Beschaffung von Trainingsanzügen die Möglichkeit geschaffen, dass die im Brandrauch eingesetzten Kräfte umgehend nach dem Einsatz und noch an der Einsatzstelle ihre kontaminierte Einsatzkleidung ablegen können. Die genutzte Einsatzkleidung wird in Säcke verpackt und im Feuerwehrtechnischen-Zentrum professionell gereinigt. Ebenfalls ist eine gründliche Reinigung des Körpers mit Wasser und Seife sichergestellt um ein weiteres Einwirken der Schadstoffe schnellstmöglich zu unterbinden. Wir freuen uns über diesen Fortschritt und hoffen, dass wir das Konzept möglichst selten umsetzen müssen.

Einsatz in Sohland

Am 26.05. wurde die Ortsfeuerwehr Krobnitz-Meuselwitz gegen 12 Uhr zu einem Einsatz in Sohland am Rotstein alarmiert. Hier brannte es im Erdgeschoss eines Wohnhauses. Die Bewohner konnten bereits durch die Feuerwehr Sohland von einem Balkon gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden. Ein Trupp unter Atemschutz hatte bereits die Brandbekämpfung eingeleitet. Wir stellten einen weiteren Trupp der, ebenfalls unter Atemschutz, die Nachlöscharbeiten übernahm. Weiterhin waren die Feuerwehren Reichenbach, Mengelsdorf-Biesig, Zoblitz-Goßwitz und Buchholz-Tetta im Einsatz. Wir wünschen den Betroffenen eine schnelle Genesung.